Es funktioniert einfach nicht (mehr)

Es funktioniert nicht mehr, mich auf eine einzige Brennweite festzulegen.
Es hat am Anfang sehr gut funtioniert, um meinen Stil zu finden. Sichtweisen zu entdecken.
Es funktioniert auch kurzfristig noch, um mal wieder umzudenekn und dazu zu lernen.
Aber es funktioniert nicht daeurhaft, da meine Herangehensweise sich geändert hat. Ändern konnte oder durfte,
da mir etwas mehr „Material“ zur Verfügung stand.

Während ich vor einigen Jahren noch geschaut habe, wie ich (m)ein Bild ben mit einer Brennweite mache,
kann ich heute mein Bild vorab visualisieren und mir überlegen, mit welcher Brennweite ich das Ergebnis am Besten erziele.

Das sind zwei völlig unterschiedliche Wege um ans Ziel zu kommen.

Vor kurzem dann ein kurzes Treffen mit Alina. Klar war, dass wir ein paar Bilder machen wollten.
Die 45mm waren zwar interessant, aber ich entschied mich kurzfristig auch noch ein 50iger und ein 135er einzupacken. Dazu einen kleinen
Nissin i40 Blitz.
Schmales Gepäck also für in paar schöne Portraits.

Zwei „Visionen“ hatte ich im Kopf.
Ich wollte die Weichheit und leichte Überstrahlung eines Minolta 50igers bei Offenblende am LensTurbo nutzen und ich wollte
mal ein echtes 135mm ausprobieren. Das Tokina RMC II wurde mit dem Turbo zu einem 2,0 / 135mm … Beste Voraussetzung.

Das Ziel … möglichst bereits in der Kamera das Endergebnis zu sehen. GGf leichte Korrekturen später in Lightroom. Fertig.
Klar war mir auch, dass für eine Farbversion ein Preset von Jennifer Wettig zum Einsatz kommen sollte, da ich diesen Look sehr mag.

Nun bin ich über die Zielgerade gelaufen und das 135er hat einen wirklich guten Job gemacht.
Sorry 45er, dass du diesmal in der Tasche bleiben musstest. 😉

 

Camera
X-T10
Focal Length
135mm
Aperture
f/1
Exposure
1/120s
ISO
400

uwerichterphotography

Ach ja … und hier nochmal das Ergebnis mit dem 50iger:

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