Review Fuji XF 18-55mm F2.8-4 R LM OIS

So, heute möchte ich dann doch mal etwas über mein Fuji-Zoom berichten. In der Regel wird es ja etwas abfällig als „Kit-Zoom“ bezeichnet, obwohl das ja so gar nicht wirklich stimmt.

Für ein „Kit-Zoom“ ist es ein Stück zu lichtstark und zu gut verarbeitet. Ich sehe eher die XC-Serie als „Kit-Zooms“ bei Fuji. Auch wenn auch das XF im Paket angeboten wird. Allerdings werden bei Fuji auch Festbrennweiten im Paket angeboten, ohne gleich als „Kit-Linsen“ verschrien zu werden.

Wie auch immer. Ich habe das Zoom eher durch Zufall bekommen. Es war ein Tausch gegen das XF18mmF2R, welches mich zu sehr eingeschränkt hat. Mir fehlte erstens etwas zwischen dem 18er und dem 35er, welches ich auch habe, und zweitens etwas „längeres“ als das 35er.

Bekanntlich weigert sich Fuji bis heute ein 1.4/50mm anzubieten und auch Drittanbieter liefern es nicht. Das 56er war mir immer zu teuer. Vor allem da ich noch 55mm und 58mm Minoltas im Schrank habe. Für den „Notfall“ sollte aber auch das lange Ende des Zooms bei Blende 4 ausreichen, um ein Portrait zu fotografieren. Joah, stimmt:

You know I'm a dreamer

Für Wanderungen und den gelegentlichen Einsatz als Weitwinkel schien mir also das Zoom perfekt und es gab jemanden, der genau den anderen Weg gehen wollte. Perfekt für mich. 18er in die Post und das Zoom erhalten.

Dieser Tausch ist nun ca. 2 Jahre her. Bis gestern dachte ich noch daran, das Zoom wieder herzugeben und jemanden zu suchen, der ein 60er im Tausch hergeben möchte. Ich dachte, dass ich mein Zoom viel zu wenig nutze. Dass es nur nutzlos in der Tasche steckt, Platz wegnimmt und etwas Gewicht auf die Schultern bringt.

Wie gesagt …. Bis gestern.

Denn um es genau herauszufinden, legte ich bei flickr ein Album an und schaute mir dann meine Fotos an, um sie in das Album zu platzieren. Erstaunlicherweise wurde mein Gefühl nicht bestätigt.

Ich nutze das XF 18-55mm durchaus häufiger und durchaus in Situationen, wo ich es nicht erwartet habe. Zu guter letzt fiel mir auf, dass ich damit auch noch Fotos gemacht habe, die nicht nur mir, sondern auch anderen Betrachtern sehr gefallen. Dazu zähle ich vor allem meine Familie und die Models, die vor der Linse standen, saßen oder lagen. Hinzu kommen noch diverse Kommentare von Menschen, die meinen Fotos oder meinem Blog folgen.

jetzt aber zum Zoom:

Als erstes begeistert mich immer wieder die Haptik (mal abgesehen von der Gegenlichtblende, die so gar nicht zu Fuji passt). Es fühlt sich wertig an. Edel. Schieber und Drehräder machen einen sehr guten Eindruck und sind nach zwei Jahren, wie am ersten Tag.

Bestätigt hat sich der Eindruck, dass ich es gerne auf Wanderungen mitnehme:

the bridge

Und genau bei dieser Art der Fotografie bestätigte sich auch die absolut geniale schärfe des Objektivs und die sehr natürliche Farbwiedergabe (abhängig von der gewählten Filmsimulation)

In die Fuji-Farben hatte ich mich ja eh schon vor dem Kauf der X-Pro verliebt. In Verbindung mit den Fuji-Objektiven bin ich bis heute absolut begeistert von ihnen.

Was ich nach nochmaliger Sichtung meiner flickr-Bilder also abschließend sagen kann, ist folgendes:

Ich habe in diesem Objektiv vor allem 4 Festbrennweiten in einem Gehäuse vereint. Ein 2,8/18mm, ein 3,2/23mm, ein 3,5/35mm und ein 4/55mm.
Dazu alle Möglichkeiten dazwischen.
So nutze ich es auch … ich wähle die Brennweite, die ich einsetzen möchte vorher. Evtl gibt es vor dem Auslösen eine geringfügige Anpassung durch den Zoom-Drehring. Ich sehe es aber definitiv nicht als Ersatz eines wohl überlegten Fuss-Zooms.
Das Bild entsteht zuerst im Kopf, dann wird das passende Werkzeug genutzt. Im Prinzip gehe ich an ein Motiv heran, indem ich mir überlege, welche Brennweite ich einsetzen möchte. So als hätte ich einen Koffer mit Festbrennweiten dabei. Dann komponiere ich durch den Sucher (hier kann dann eine geringfügige Zoomanpassung erfolgen) und fotografiere.
Genau dafür ist dieses Zoom für mich perfekt!
Mögen andere es anders machen … ich bin da ein wenig eigen.

Genug der Worte … am Ende gibt es eine Empfehlung und noch ein paar Bilder:

Nehmt einen beliebigen Fuji-Body von X-A1 bis X-T1 (oder irgendeinen dazwischen) … schraubt das XF 18-55mm dran, Programmautomatik, ISO Automatik (bedenkenlos bis 3200), schaltet den OIS (der ebenfalls ein wunderbares Werkzeug ist) ein und habt genausoviel Spaß wie ich:
C 2//embedr.flickr.com/assets/client-code.jsX in Blue//embedr.flickr.com/assets/client-code.js

Holocaust Memorial Berlin//embedr.flickr.com/assets/client-code.jsevening sun//embedr.flickr.com/assets/client-code.js

enjoy the silence//embedr.flickr.com/assets/client-code.js

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