Meine Sicht zum „Schleppen“

Irgendwie scheinen ja doch viele lieber eine riesen Ausrüstung zu schleppen, als sich mit „weniger ist mehr“ zu identifizieren.

Ich persönlich kann das nicht nachvollziehen. Gerade wenn ich Menschen fotografiere, möchte ich mich eben auf den Menschen einlassen. Ihn vielleicht ein wenig kennenlernen. Etwas plaudern oder nur hinhören, was der Mensch mir sagen möchte. ebenso, was er zeigen möchte. Bestenfalls zeigt er nicht, sondern ist einfach da. Er selbst. Sie selbst. Ohne Angst und Vorurteile. Ohne sich als Sache zu fühlen, die abgelichtet wird. Ohne sich leblos zu fühlen, sondern frei und ungezwungen. Offen. Für die Fotos und für mich.

Daher schleppe ich nicht mehr viel Zeug mit. Ich versuche vorher viele Informationen zur Location zu bekommen und entscheide dann, welche Linse (max zwei Linsen) mitdürfen.

Angekommen, muss ich kreativ sein. Ich muss die Bilder gestalten, um mit meiner Linse schöne Fotos zu machen. Ich muss mich anders einlassen, weil ich eben nicht wechseln kann.

Gerade das gefällt mir an der Fotografie besonders. Mich einlassen, Ideen entwickeln und das Angebot vor der Linse annehmen 🙂

  

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