Die Liebe zu Minolta

So, dann möchte ich heute mal über meine Liebe zu Minolta schreiben 😉

Ich bin 68 geboren …. kurze Zeit später kaufte sich mein Vater eine erste Spiegelreflexausrüstung.
Vor allem um die Familie zu fotografieren. Mich, meine Geschwister, meine Mutter natürlich auch.
Aber auch Landschaften interessierten ihn sehr.
Bis dato war er vornehmlich mit einer Kodak Retina unterwegs. Dazu externer Belichtungs- und Entfernungsmesser.
Ganz schön mühsam, wenn ich es mit heutiger Technik vergleiche 🙂
Noch dazu, wenn man kleine Kinder fotografieren mag.
Trotzdem gelang auch das! Es gibt irre viele Abzüge von uns.

Wie auch immer … eine Spiegelreflex sollte her. Bezahlbar und doch von guter Qualität.
So gab es eine Minolta SRT-101, mit zunächst 2,8 / 35mm.
Etwas später kam das 1,4/58mm und das 2,8/135m dazu.
Standardausrüstung halt.
Aber eben mit Belichtungs- und Entfernungsmessung.

Irgendwann gab aber auch die SRT ihren Geist auf und Daddy erstand eine gebrauchte SRT 101 als Nachfolger …
in diesem Set war dann noch ein 35er und ein 1,7/55mm dabei.

Mein Vater bannte uns in der Regel auf Agfachrome 50S … später auch Kodak Ectachrome.

Diese Fotos und Dias kenne ich also schon mein ganzes Leben.
Die Farben, Kontraste, den Look insgesamt.

Als mein Bruder ins richtige Alter kam, stieg er mit einer XD7 in das Minolta-Leben ein.
Dazu die Linsen: 1,4/50mm , das 2,8/200mm und zwei Zooms: 35-70mm und 75-210mm

Er fotografierte viel in Schwarz-Weiss. Ilford FP4 und HP5 waren seine Materialien.

Der analoge Look brannte sich von da an ebenfalls in mir ein.

Mit diesen Bildern im Kopf kaufte ich mir irgendwann eine X300S und später eine X700.

Lag auf der Hand, weil ja alle guten Objektive greifbar nah waren.
Es brauchte also keine größere Investition.
Neben den Versuchen im eigenen kleinen Labor, besuchte ich in der Schule noch einen Kurs für
Schwarz-Weiss Entwicklung und Vergrößerung und begann meine fotografische Laufbahn.

Bis 2012 liebte ich die analoge Fotografie. Erst dann gab es eine DSLR. Trotzdem gefiel und gefällt mir weiterhin der analoge Look.

Sämtliche „glatten“ und „knackscharfen“ Digitalbilder gefielen mir zunächst gar nicht und auch heute nur teilweise.
Genau aus diesem Grund kaufte ich mir dann vor einiger Zeit die Fuji X-Pro1 … Sie kann (auch mit den Fujilinsen) den analogen Look.
Aber das kleine Quäntchen fehlte mir immernoch.

URBO9310_DxOFP

So war schnell klar, dass die Minoltas an die X mussten. Eben das letzte Quäntchen, damit ich die Fotos wieder so liebe.
Mein Vater starb Ende April 2014 und somit gingen die Optiken in meinen Besitz über.
Während jedoch die SRT ihre Rentenzeit genießen darf, sind die Linsen weiterhin im Einsatz.
ebenso ließ sich mein Bruder überzeugen, dass seine Linsen nicht im Schrank versauern, sondern bei mir weiter lebhaft im Einsatz sein dürfen.

Zusätzlich bekam ich von einem Arbeitskollegen ein 50-135mm geschenkt und kaufte mir für deutlich unter 50€ je ein 2,8/28mm und ein 4/200mm.

So habe ich jetzt zum Einen sehr schöne Erinnerungsstücke an meinen Vater und an meine Jugend … an wunderschöne Urlaube, Fahrradtouren, Wanderungen … und eben gleichzeitig ein schönes Kontingent an Objektiven, die ich einsetzen kann.

Im Moment habe ich mir zwei Sets zusammengestellt, die ich in der Regel dabei habe:

1: MC 35mm, 55 (oder 58) und 135mm …. meist für Peoplefotografie
2: MD 28mm, 50mm und 200mm … meist für Street

Die Zooms, je nach Anwendungsgebiet. Meist eher auf Wanderungen, um das Equipment möglichst klein zu halten und trotzdem gut ausgerüstet zu sein.

Hier ein paar, die (wie auch das Beitragsbild) mit dem 55er entstanden sind:

June1

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