Neue Gedanken zum Equipment

Ich habe eine neue Tastatur für mein iPad. Endlich nicht mehr direkt auf dem Bildschirm tippen zu müssen, macht schon Spaß. Gleich mal testen 🙂

In den letzten Tagen kamen mir wieder neue Gedanken zu meinem Fotoequipment.

Ich/Wir haben Urlaub. Somit stehen wieder einige Unternehmungen an. Fahrradtouren, Wanderungen, Besuche unterschiedlicher Industriedenkmäler, etc. Vor knapp zwei Jahren habe ich genau für solche Dinge, meine DSLR Ausrüstung abgeschafft und bin zum Fuji X System gewechselt.

Alles kleiner, handlicher, leichter. Dazu noch unauffälliger bei der Streetfotografie. Wie viele Leser wissen, nutze ich die fabelhafte X-Pro 1 und neben zwei wunderbaren Fuji-Linsen (XF 35mm & XF 18-55mm) eine ganze Palette alter Minolta-Gläser, sowie zwei Pentax-M Objektive.

Alles wunderbar, dank Adaptern nutzbar. Alle Aufnahmebereiche abgedeckt.

Und nun?

Vor jeder Tour überlege ich, was mich erwarten könnte oder was ich fotografieren möchte. Hin und wieder reicht einfach das Fuji-Zoom. Dann ist alles gut. Kamera, Objektiv, Akkus, Speicher, Filter, Mini-Stativ ab in die Tasche oder den Rucksack und los.

Spätestens wenn die Tourenplanung aber etwas Abwechselung verspricht, geht es los. Welches Altglas macht Sinn. Brauche ich ein großes Tele, oder ein Makrofähiges Objektiv, oder beides? Möchten wir ein paar schöne Portraits machen, der werden wir in einer Stadt im Café sitzen und das Flair einsaugen, und dabei ein paar Streetfotos machen?

oft kann ich es bei aller Planung nicht abschätzen und so wandert wieder mein Rucksack für die Fotoausrüstung auf den Rücken oder den Gepäckträger 😦

Dann bin ich wieder genau da, wo ich zu DSLR Zeiten war.

Klasse Fotos entschädigen oft, aber ebenso oft schmerzt der Rücken doch wieder und ich werde mir bewußt, dass ich eben doch nicht alle Objektive aus der Fuji-Vitrine habe, die ich eigentlich bräuchte.

Dann kommt aus heiterem Himmel die Nachricht, dass Leica mal wieder was herausgebracht hat. Leica Q. Ein Fuji Kollege hat sie gleich mal bestellt. Also sah auch ich genauer hin.

Da 4000€ nicht erschwinglich sind und mir auch sonst fürs Hobby einfach zu viel wären, scheidet diese Kuh natürlich aus. Allerdings blieb ich auf der Leica-Seite und stöberte mal durch.

Und da sehe ich sie. Plötzlich und unscheinbar stehlen sie sich ins Bild. Die Kompakten mit Panasonic in Kooperation gefertigten Teile aus dem Hause Leica, inkl Audidesign.

Die D-Lux (109) und die V-Lux (114) scheinen mir sofort hoch interessant.

Klar höre ich meinen Arbeitskollegen, der mit M fotografiert, dass es doch keine echten Leicas seien und ich doch wohl nicht auf Kompaktknipsen umsteigen wolle … ja ja ja

Warum eigentlich nicht?

Vor einiger Zeit hatte ich das Thema aufgrund meiner beruflichen Erfahrungen mit einer Canon SX40 beiseite gelegt. Nee … mal so gar nix für mich.

Seit dem ist viel Wasser den Rhein hinab geflossen und die Technik entwickelt sich rasend weiter.

nun habe ich mir einige Artikel durchgelesen, viele Bilder geschaut und Datenblätter angesehen. Irgendwie fühle ich mich angefixt, zum Jahresende vielleicht doch in diesen Sektor hineinzuschauen. Sony, Panasonic, Leica … da gibt es schon einige recht interessante Modelle. Wobei es mir gerade die Leica V-Lux angetan hat.

Schon kommen aber wieder die ersten Fragen auf: Kann ich damit mit meinen Modellen shooten? Mit einer kompakten, bzw Bridge? Öm … bekommen die das überhaupt mit? Immerhin sind sie von meiner Pro, die aussieht als wäre sie von ihrem Opa, oft sehr begeistert. Spätestens wenn sie die Ergebnisse sehen 🙂

Will ich mich wirklich hier und in diversen Foren „outen“, dass ich nicht mit einer Systemkamera fotografiere? (Ich lese schon die Kommentare …)

Kann ich nicht doch einfach mit meinem System zufrieden sein und mir lieber Rückenschmerzen leisten, anstatt den Hohn der anderen anhören, lesen?

Und am Schluß … Kann/Sollte es mir nicht piep-egal sein, was die anderen sagen, denken???

Genau!

Ich gehe davon aus, dass sowieso die meisten Experten gar nicht erkennen würden, welches „Supersystem“ im Einsatz war, wenn sie die Exif-Daten nicht hätten … woran auch. Von Fuji-Farben mal abgesehen 🙂

Ich z.B. habe mich lange überhaupt nicht drum gekümmert, wer mit welcher Kamera ein gutes Bild gemacht hat. War mir schnurz. Hauptsache das Bild gefiel.

Heute ist es mir zwar ebenso schnurz, aber hier und da wundere ich mich, wer mit welcher Kamera gute oder schlechte Bilder macht. Zu viel Technikwissen kann auch ungesund sein. Klar ist nur eins: Eine Menge Leute bekommen mit vermeindlich schlechten Kameras wunderbare Fotos hin und ebensoviele haben die genialste Technik zur Hand und knipsen nur grottige Fotos.

Somit lasse ich noch ein wenig sacken … die D-Lux scheidet erstmal aus. Für diesen Brennweitenbereich und die Einsatzgebiete eignet sich meine Pro wahrscheinlich eh besser. Viele andere Dinge (Makro, Tiere in freier Wildbahn, etc) wären mit der V-Lux urplötzlich möglich. Bei Fuji müsste ich noch einiges an Objektiven dazukaufen. Erstens wäre das deutlich teurer, zweitens schreit der Rücken jetzt schon 😉

Habt ihr Erfahrungen mit der V-Lux oder der baugleichen Panasonic FZ1000?

Schreibt gerne Kommentare zu diesem Beitrag. Ich freue mich über jede Anregung und auch über Links zu Bildern, Homepages oder Blogs.

So … die Tastatur hat bestanden. Macht Spaß, mit ihr zu schreiben.

Zum Schluß noch ein paar Bildchen:

Titelbild (Lavendel) mit Pentax-M 2.8 / 100mm

Ente mit Minolta 4.5 / 75-200mm @200mm  und Brücke mit Fuji 18-55mm @18mm

   
 

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