First time „in explore“

ich dachte bis gestern noch, jedwede größere „Huldigung“ meiner Bilder ginge spurlos und unauffällig an mir vorbei.

Gerade erst hatte ich mit einer befreundeten Fotografin über dieses Thema gesprochen.

Sie fragte, ob ich schonmal an Wettbewerben teilgenommen hääte und vielleicht auch gewonnen hätte. Sie würde es sich endlich mal wünschen. Ebenso die Annahme bei einem großen Fashionmagazin …

All das scheint ihr wichtig zu sein. Anerkennung für ihre Arbeit, ihre Sicht der Dinge, die Qualität und Aussagekraft ihrer Bilder.

Wir sprachen über webseiten, communitys und was sie so „bringen“.

Mir persönlich ist/war das komplett egal. Ich freue mich, wenn ich eine Idee umgesetzt habe und mir selber die Fotos gefallen. Wenn ich denke, dass sich ein Foto an einer meiner Wänder gut mache oder ich es selber kaufen würde. Zusätzlich ist mir wichtig, dass die Menschenbilder meinen Modellen gefallen. Ihrer Familie und Freunden. Alles andere ist schön, aber nicht Grundlage für den Spaß an der Fotografie.

Bis heute morgen.

Ich habe auch einen Account bei flickr. Dort kann ich beinahe unbegrenzt Fotos „parken“ und sie besonders gut in andere Seiten, Foren etc. verlinken. Vor allem hole ich mir dort aber auch Inspiration. Ähnlich, wie in Fashionblogs oder bei pinterest.

Vor einigen Tagen war ich in einem Oldtimermuseum. Ich sah dort eine Maschine, mit der Motoren instandgesetzt werden. Genauer handelte es sich um eine Maschine, mit der Zylinderlaufbahnen „geschliffen“ bzw. gehohnt werden.

Ich komme selber aus diesem Beruf. Ich habe gelernt diese Maschine zu bedienen. Ich habe noch heute, über zwanzig Jahre nach der Ausbildung, den Geruch von Motore- und Maschinenöl in der Nase, sobald ich so etwas sehe. Ich weiß, wie sich die verölten Hände anfühlen, wie schwarz abends die Finger sind, und dass sie eigentlich nur im Sommerurlaub kurzzeitig richtig sauber werden.

Sofort nahm ich meine Fuji ans Auge. Bestückt mit dem 35er. Genauso also, wie ich sie mir damals gekauft habe, um das abzulichten, was ich sehe. Das Licht war genial. Ich wählte den Ausschnitt und eine große Blende. Setzte Zeit und ISO dazu und machte genau zwei Fotos. Hauptsächlich für meinen Blog. Für die Serie und Seite 365 Grad. Eine Erinnerung an diesen Tag. An diesen Moment. Nicht mehr und nicht weniger.

Heite morgen schaute ich auf flickr und traute meinen Augen nicht. Über 1000 Aufrufe, weit über 40 „Likes“ … Deutlich mehr als sonst. Zusätzlich die Einladung zur Gruppe „in explore“ … BÄM!

Das fühlte sich irgendwie geil an! Anerkennung durchs Netz, durch andere Fotografen … Den ganzen Tag über erhöhten sich die Zahlen und mittlerweile habe ich mein erstes Foto mit 99+ Likes !

Macht stolz. Stimmt fröhlich. Macht nicht satt aber zufrieden. Irgendwie. Das gebe ich heute dann doch gerne zu.

So … Here it is:


Fuji X-Pro1 … XF 35mm @ f 2

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