Streetlife

Ein Thema, das mich immer wieder beschäftigt, ist die Streetfotografie.
Rechtlich nicht ganz einfach sobald es in Richtung Portrait geht.
Einfach mal fotografieren und ohne zu fragen veröffentlichen könnte nach hinten losgehen.
Andererseits entstehen so (also ohne vorher zu fragen) natürlich die besten, sprich, die echtesten Portraits.

Streetlife an sich, sowie Personen in einem speziellen Kontext zu fotografieren, ist da schon eher erlaubt.
Zumindest befinden sich diese Bilder dann in einer Art Grauzone.
Besucher eines Konzertes z.B. oder anderer Massenveranstaltungen, bei denen davon ausgegangen werden kann,
dass dort fotografiert wird.

Zusätzlich gibt es natürlich noch die anonymen Fotos von Menschen.

also die, wo genau diese eine Person nicht identifiziert werden kann.
Fotos von hinten z.B. … oder nur die Schuhe, Beine …

Es gibt viele Möglichkeiten das Leben auf der Strasse zu fotografieren und somit zu dokumentieren.
Im Prinzip ist „Streetfotografie“ also auch irgendwie „Reportagefotografie“ … für mich zumindest.

Jedenfalls trifft mich dieses Thema immer mal wieder und jedesmal macht es mir riesen Spaß.

Vor allem in Jahren wie diesem hier.
Zunächst fallen viele geplante Shootings aus weil es regnet … jetzt fallen sie aus weil es zu heiß ist,
oder starke Gewitter vorhergesagt werden.
Ein recht doofer Umstand, wenn man doch People fotografieren möchte … Menschen, die das dazu auch
noch wollen und somit rechtlich alles geregelt werden kann.

Auf der Suche nach Foren, Communities und Fotografen, die sich in diesem Bereich tummeln, habe ich sehr interessante
Themen und Personen entdeckt …
Somit stecke ich gerade in einer kleinen Krise … öm … steckte.

Krisen, also auch rein gedankliche, sind für mich immer auch Möglichkeiten.
„Lass einfach mal laufen“ ist sehr oft mein Motto.
„Das Leben spielt dir immer die Dinge zu, die du gerade brauchst.“

Also die Dinge, die dir helfen, dich zu entwickeln. Dich zu verändern. Zu wachsen …

wie immer das jeder für sich definieren mag.

Meine gedankliche Krise belief sich ein wenig darin, ob ich diese terminierten Shoots
mit all ihren positiven und negativen Seiten überhaupt noch machen mag.

Klar … will ich!! War die erste Antwort der inneren Stimme … ABER … irgendwie anders … hmm?

Und nu?

Tante Google befragen, surfen, Kontakte suchen, sprechen und … entscheiden.

Genau da bin ich gerade angekommen.

Zunächst wird es einen Mix geben, denke ich.
Ich werde weiter terminieren und Anfragen annehmen, aber ich werde auch raus gehen … auf die Strasse, rein ins Leben …
mit meiner Kamera !  und dokumentieren … das Leben — auf unseren Strassen!
Hautnah und echt.

Denn ich fand Inspiration … bei Thomas Leuthard aus der Schweiz …

Seine Interpretation von Street-Fotografie kommt meiner sehr sehr nahe:

„For some people, Street Photography is just a hobby like doing sports or any
other leisure activity. Maybe you can do it as a hobby, if you like, but for some
people this is a life’s work. For them it means everything and they could not
imagine that people could pose for a photo, that you could use a flash light to
setup a scene, that there is make-up and other fancy stuff.
Street Photography is the reality and you don’t want to change that.
You hold up your camera like a mirror to society.“

„It’s neither our culture nor our race which interconnects us.
It’s Street Photography.“
(Thomas Leuthard)

Der Start ist gemacht.
wer mag folgt mir auf Flickr:

klick

… und wer sich nun für die Arbeit von Thomas Leuthard interessiert, schaut hier:

klick

Enjoy and have fun !!

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